TWC 2015

Geschrieben von Sina und Priska. Veröffentlicht in Rückblick

Foto TWCAm Montag war es wieder soweit: Das Teamworkcamp stand wieder vor der Tür. Die Teilnehmer versammelten sich um 11 Uhr am Bahnhof Flüelen und wurden bereits von ihren durchgeknallten Leitern sehnsüchtig erwartet. Passend zum Tagesmotto „der Bachelor“ wurde kurz ihr Profil gecheckt, das heisst Namen, Alter, Herkunft, Beziehungsstatus und Hobbies. Danach begab sich die kurlige Truppe nach Unterschächen zum Lagerhaus. Hastig wurde das Nötigste ausgepackt und eingerichtet, um so bald wie möglich mit dem Programm starten zu können. Denn es war ein romantisches Geländespiel geplant. Am Abend bewiesen die Teilnehmer ihr Können ihm Werwölflen. Jedoch scheiterte dies, weil die Werwölfe fast jede Runde gewannen. Danach war es bereits Zeit schlafen zu gehen.

Am nächsten Morgen besuchte uns ein Reporter von „Guinness Buch der Rekorde“ mit dem Auftrag die grösste Kugelbahn zu bauen. Dies gelang uns auch, dank allen eifrigen und kugelibahnbegeisterten Teilnehmern. Schon am Nachmittag stand die Crew von „1, 2 oder 3“ vor der Tür. In dieser TV-Show wurde mit kniffligen Fragen das Wissen der Teilnehmer getestet. Das Programm am Abend konnten sich die Teilnehmer selber aussuchen, denn die Leiter hatten verschiedene Spiele vorbereitet. Nach diesem erfolgreichen Tag konnten sich alle mit gutem Gewissen in den Schlaf begeben.

Schon war es Mittwoch und an diesem Tag wurden die Teilnehmer selber zu Regisseuren und Darstellern. Sie durften einen eigenen Kurzfilm zum Thema Geister drehen. Alle waren von dieser Aufgabe begeistert und so waren sie den ganzen Tag fleissig dran, ihren Film zu drehen. Als Abendprogramm gab es ein „Schlag den Döner“. Dort gab es einen heftigen Kampf zwischen Leiter und Teilnehmer, indem es auf Fingerspitzengefühl, Allgemeinwissen oder sonstige Fähigkeiten draufankam.

Am Donnerstag herrschte das beste Wetter der Woche um die Wanderung durchzuführen. Die Teilnehmer waren natürlich hochbegeistert von diesem Programm und wir begaben uns topmotiviert Richtung Sittlisalp, welche wir dann zur Mittagszeit erreichten. Dort durften wir das feine Lunchsäckli der Chuchi geniessen. Als Belohnung für die Leistung am Morgen durften wir dann mit dem Bähndli wieder ins Tal runter fahren. Am Nachmittag mussten sich alle von dieser heftigen Wanderung ausruhen und fast das ganze Haus schlief. Nach dieser Entspannung gab es am Abend noch eine gruselige Geisternacht, in der wir alle zusammen Gläserrückten. Als das Programm fertig war, konnten die Teilnehmer, meist mit einen mulmigen Gefühl schlafen gehen.

Der Freitagmorgen war dazu da, um einmal auszuschlafen nach dieser anstrengenden aber abenteuerreichen Woche. Die Chuchi bereitete einen feinen Brunch vor, an dem es Rösti, Müsli, Speck, Rührei und noch viele weitere feine Sachen gab. Weiter ging es mit dem Beautynachmittag, an dem die Posten Massage, Gesichtsmasken, Peelings und Maniküren angeboten wurden. Sogar die meisten Jungwächtler liessen sich die Nägel lackieren. Das Abendprogramm war im Rahmen eines Theaters. Das Thema war „Das perfekte Promidinner“ und jeder Teilnehmer bekam eine Rolle zugeteilt, die während des ganzen Essens zu spielen war. Als toller Abschluss schauten wir rückblickend die Lagerfotos und die selbstgedrehten Kurzfilme an. Danach war die letzte Nacht, die sogenannte Freinacht angesagt.

Der Samstag war der letzte Tag und es wurde fleissig geputzt und geschrubbt. Als das ganze Haus blitzblank war, durften wir zum Bus spazieren, welcher uns nach Flüelen transportierte. Die Verabschiedung fand gerade dort statt und jeder konnte mit tollen Erinnerungen wieder nach Hause gehen.